Bruderreisen – Ein Traum


Nach der Premiere von "Waidmannsheil" in einem Schaufenster auf der Königstraße ist "Bruderreisen" das zweite Stück der Autorin Susanne Hinkelbein, das LOKSTOFF! spielt. Nach einer Idee der LOKSTOFF!-Gründer Wilhelm Schneck und Kathrin Hildebrand hat sie den beiden Schauspielern "Bruderreisen" auf den Leib geschrieben.

"Bruderreisen" kombiniert die Reiseleiterfiguren Siggi und Moni aus der Inszenierung "Vorher/nachher" – einer Adaption frei nach Franz Kafkas "Die Verwandlung" – mit dem schwarzen Humor und der dialektgefärbten Sprache von "Waidmannsheil".

Nach der "Kaffeefahrt mit Kafka" (dpa) geht es nun auf eine zweite absurde Verkaufsfahrt tief in den Osten. "Bruderreisen", ein Familienbetrieb mit einer Unternehmenstradition von vier Generationen, nimmt Sie mit. Geboten wird das volle Programm, und zwar alles inklusive: Sightseeing, Shopping, Uni-Sprachkurs, dentale Runderneuerung, Gymnastik und mentales Training. Sie werden eine wunderbare Welt erfahren, eine Welt ohne nein. Und Sie werden Antworten auf die großen Fragen ihres Lebens bekommen: Wie erfahre ich das ultimative Glück? Was bin ich wert?

In gewohnt herzlicher Manier weisen Siggi und Moni ihre Kunden auf die Plätze im Reisebus. Vor ihnen liegt eine dreitägige Butterfahrt bis an die Schwarzmeerküste, in die ukrainische Hafenstadt Odessa. Kurz vor dem ersten Übernachtungsort Budapest macht der Reisebus schlapp. Die Reisegäste werden in eine Halle gebracht, wo die Zeit der Reparatur überbrückt werden soll. Für Siggi und Moni kein Problem, die Verkaufsshows können auch schon hier beginnen, der Begrüßungsgulasch auch hier verzehrt werden. Tolle Produkte und allerlei Souvenirkitsch gehen über den Tisch. Keiner der Gäste ahnt, dass es ein längerer Aufenthalt werden könnte. Doch die Reise endet alsbald in einem absurden Alptraum.

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