Fischerkönig

nach Richard LaGravenese, im Verkehrbauwerk Charlottenplatz (2004-2005)

Das mit der ersten Produktion etablierte Thema des urbanen Alltagsmenschen, wurde auch in "Fischerkönig" wieder aufgegriffen und erfolgreich weiterentwickelt.

Glücksuchende in der U-Bahn-Haltestelle Charlottenplatz, allen voran der ehemalige Geschichtsprofessor auf der Suche nach dem Gral – sie bestimmen die Geschichte von "Fischerkönig". Ruhelosigkeit treibt sie aus ihren Behausungen und ihre Wege kreuzen sich. Ein Geflecht aus Schuld, Wiedergutmachung und Hilflosigkeit verknüpft ihre Lebenswege. Sie nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Geschichte sowie durch das gesamte Verkehrsbauwerk Charlottenplatz.

Mit Klappstühlen ausgestattet zwischen Fahrgästen, Obdachlosen und Geschäftsleuten: die Zuschauer. 100 Minuten lang verschmelzen die Schauspieler und die Theatergäste mit dem Leben am Charlottenplatz. In der dramaturgischen Bearbeitung wurde die spezielle Topographie und Geschichte der U-Bahn-Station eingeflochten.

4.000 Theatergäste folgten den Spuren des Fischerkönigs durch den Charlottenplatz gaben erneut viel positives Feedback. Mit dieser Aufführung wurde vor allem jüngeres Publikum angesprochen. In den Reaktionen wurden besonders das Nebeneinander von Alltag und Theater bzw. das Neuerleben des Raumes aufgegriffen.

"Brecht hätte seine Freude an dem Spektakel."
Stuttgarter Zeitung

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