Furcht und Hoffnung in Deutschland

von Franz Xaver Kroetz, in einer fahrenden Stadtbahn (2003-2005)

Mit der ersten Produktion "Furcht und Hoffnung in Deutschland" thematisierte LOKSTOFF! sofort den städtischen Alltag. Und setzte damit das Ausrufezeichen für alle folgenden Produktionen.

Kroetz schildert episodisch die Schattenseiten der Republik und widmet sich vor allem dem Stellenwert der Arbeit und den Folgen der Arbeitslosigkeit. In der Aufführung treffen Alltag, öffentlicher Raum und Theater aufeinander und korrespondieren:
Eine Theaterbahn auf dem Weg durch die verschiedenen Gegenden Stuttgarts. Die Zuschauer und die Schauspieler sind Fahrgäste.
Aus dem geschützten Raum der Bahn brechen die Schauspieler immer wieder aus und agieren auf Bahnsteigen und unterirdischen Bahnhöfen.

"Furcht und Hoffnung in Deutschland" wurde zwei Jahre lang mit großem Erfolg gespielt – mit einer Auslastung von über 90 %. Mehr als 6.000 Theatergäste waren begeistert, die Resonanz in den Medien war überwältigend. Erfreulich von Anfang an war vor allem, dass die Publikumsstruktur Personen verschiedenster Altersgruppen und Gesellschaftsschichten umfasste.
Den Zuschauergesprächen und Zuschriften entnahmen wir, dass es mit der Theaterbahn gelang, Zuschauer zu erreichen, die zuvor nur selten Theateraufführungen besucht hatten.

"Lokstoff darf wohl tatsächlich das strapazierte Attribut 'neu' für sich beanspruchen."
Kulturszene

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