TAXI ODYSSEE 2028


Wir schreiben das Jahr 2028. Nach der Evakuierung Stuttgarts aufgrund der Ganzstadtbaustelle, dürfen die ersten Heimkehrer nach 20 Jahren zurück in ihre Stadt. Die Spannung ist groß, die Sehnsucht noch größer.

Die Gruppe der Rückkehrer wird scheinbar willkürlich zur ersten Rundfahrt in der neuen Heimat in die bereitstehenden Taxis verteilt, die Fahrer nach nicht ersichtlichen Kriterien bestimmt. Doch bald wird klar: Getrieben von der individuellen Suche der soeben ernannten Chauffeure, beginnt bald jedes Taxi seine ganz eigene Odyssee in der scheinbar so wohlbekannten Stadt, hinter deren Fassade sich doch unerwartete Bestimmungen verbergen.

In dieser gar nicht allzu fernen Zukunft hat sich die Menschheit auf dem Weg der Produktivitätsmaximierung von der Leistungsgesellschaft zur Dopinggesellschaft entwickelt. Der einzige Weg aus dem Dilemma des Erschöpfungszustandes, der Ich-Müdigkeit, scheint die Kontemplation, die gepriesene Entschleunigung.

"Von Steinen lernen, heißt liegen lernen." Die Hoffnung bedeutet Gelassenheit und Muße. Und so begeben sich die Irrfahrer auch auf eine Suche zu sich selbst, an deren Ende die Frage steht: Finde ich meine Heimat in mir?

Regie: Bianca Künzel, Wilhelm Schneck
Dramaturgie: Christian Müller
Kostüme: Maria Martínez Peña
Musik: Boris Lechelt
Urbane Szenographie: Sonja Nagel, Jan Theissen ( › www.amunt.info )

Es spielten: Martina Guse, Kathrin Hildebrand, Jürgen Kärcher, Andrea Léonetti, Alexa Steinbrenner, Sebastian Schäfer

Die Stimme: Johanna Hanke

› Pressestimmen

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